75 Jahre - Herzlichen Gl├╝ckwunsch Blacky Weber


75, und kein bisschen müde

Loks Gerhard „Blacky“ Weber blickt auf eine lange Zeit zurück

 Wenn er auf den Sportplatz in Daberstedt kommt kennen ihn alle, aber nicht nur da. Als Betreuer der 2. Mannschaft und als stolzer Opa nun auch noch mit den F-Junioren in der Spur, egal wo er ist, bekannt ist er überall: Blacky. Von seiner Lehrerin in früher Schulzeit betitelt, als er mal aus dem Urlaub mehr als braungebrannt zurück kam und es zum Spitznamen kam, kennen viele nicht mal seinen ganzen Namen: Gerhard Weber.

Nun beging er am 29. November seinen 75. Geburtstag, genau zweidrittel davon 50 Jahre im Verein des ESV Lok. Begonnen hat alles mit seiner Fußballelf, dem Wohnbezirk 332, als er mit auf dem Sportplatz integriert war und als Lok III ab der Saison 68/69 weiter in den Spielbetrieb einstieg. Blacky selber noch bis 1985 aktiv, dann weiter als Trainer bis 2000, ging ins zweite Glied. Als Co-Trainer und Betreuer. Immer bei seiner geliebten 3. Mannschaft bis 2010, als sie zurück gezogen wurde, er aber nicht! Er wurde mit in die 2. Mannschaft einbezogen und das noch bis heute!

„Ich kann mich doch nicht zurückziehen, das ist mein zweites Leben!“ Zweites? „Es gibt da immer noch meine liebe Christine, mit der ich seit 1965 verheiratet bin. Mein Garten in Bischleben, meine beiden Enkel, das Mädel 13 und Jacob mit 8, der jetzt bei den F-Junioren spielt.“ Und auch da ist er jedes Wochenende beschäftigt, erst der Nachwuchs, dann die 2. Mannschaft und die Familie. Seine Zeit als Rentner ist mehr als ausgefüllt. Und das war sie in den vielen Jahren beim ESV Lok immer schon. Auch im Vorstand der Abteilung waren sein Wort und seine Erfahrung gefragt. Gerade nach der Wende in Deutschland, wo er einige Jahre tätig war. Nicht die vielen Erfolge, die er begehen konnte, aber die die es waren, wurden kräftig gefeiert. So auch eine Niederlage, als sie in den Achtzigern mit Lok III im Endspiel des Stadtpokals gegen EVB zwar verloren hatten (3:4), waren es auch tolle Erfolge. So auch der erste Aufstieg mit seiner Lok III in die 1. Stadtklasse (1994), die Hallenmeisterschaft 2000 der Stadt und nochmals der Aufstieg als ungeschlagene Mannschaft der 2. Stadtklasse eine Klasse höher (2009). Leider, so sagt er heute noch, musste der Verein den Schritt machen und die dritte Mannschaft ein Jahr später wegen Spielermangel auflösen. Doch er sieht alle jährlich wieder. Zum Saison-Abschluss-Turnier immer im Juni, ausschließlich von Blacky organisiert, dieses Jahr war es schon zum 26. Mal, seit einigen Jahren auch nur noch das Blacky-Turnier genannt. Immer wieder viele seiner alten Mitspieler und selber als Trainer oder Betreuer ausgebildete folgen seiner Einladung. Nun erwartet er alle zu seinem Ehrentag, viele sind eingeladen… „alle geht nicht, da würde nicht mal die Thüringenhalle reichen“… schmunzelt er. Ein Lächeln, was bis heute immer ehrlich geblieben ist und dem ESV Lok immer gut getan hat und es auch noch viele Jahre weiter, auch wenn er auch mal kritische Worte, aber ehrliche von sich gab. Seine Erfahrung, auch durch den TFV mit der Ehrennadel in Gold vor fünf Jahren geehrt,  hat schon vielen geholfen und er will diese auch noch lange weiter geben. Er ist mehr als nur „Blacky“, er ist eines der Aushängeschilder des größten Fußballvereins Erfurts.

Alles Gute Blacky von allen aus der Lok-Gemeinde und die Dich kennen!!!!!